Freiheit erscheint in der Malerei selten ohne Pathos. Wo sie zur Figur wird, treten Bewegung, Opfer, Gewalt und Tod bereits mit ins Bild. Die vorliegende Arbeit verdichtet diese Verbindung und überführt sie in eine digital bearbeitete, beinahe zerstörte Bildfläche.
„Delacroix – eine Interferenz von Freiheit und Tod“ ist keine kunsthistorische Darstellung. Die Arbeit reagiert auf die Energie und Überfülle der Delacroix zugeschriebenen Bildwelt: erhobene Fahne, kämpfende Körper, Triumph und Zusammenbruch. In der Überlagerung verliert das Pathos seine Eindeutigkeit. Freiheit und Katastrophe lassen sich nicht mehr sauber voneinander trennen.

Sardanapalische Fantasie
Delacroix - eine Interferenz von Freiheit und Tod, sardanapalische Fantasie