Bonner Festspielhaus - Entwürfe, für die die Zeit noch nicht reif ist Das Bonner Festspielhaus im Retro-Design, zwar kein Diamant, aber doch schillernd. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Dach-Konstruktion, die uns als verspielter moskowitischer Abschluss erscheint, der sich vorzüglich für die Völkerverständigung etc. eignet. Das Fassungsvermögen dieses Baus kann beliebig erweitert werden durch die hochpraktische Étagèren-Form. Der Grund für diesen Entwurf liegt selbstverständlich darin zu demonstrieren, wie vergänglich ästhetisch Entscheidungen sind. Ob das nun hochmögende Projekte oder vermeintlich simples Design ist, wer für Jahrhunderte plant, ist für kommende Generationen meistens naiv. Wie immer hat Karl Kraus mit seinen Erkenntnissen zur Gemütlichkeit leicht variiert auch hier Recht: Es ist immer nur die Frage, ob es im Moment kommod ist, später erscheinen die Demoliteure ohne unser Zutun.

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Vorschlag für die vorsichtig psychedelische Gestaltung des großen Innenraums
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