Wem der große Wurf gelungen...
„Ludwig van“ trifft „Friedrich von“
eine fiktive Begegnung
24. September 2005 Halle Beuel

Einrichtung und Regie: Nikolaus Büchel, Theater Bonn
Text, Dramaturgie und Organisation: Solveig Palm
Ton- und Bildtechnik: Daniel Werner
Videoprojekt „Ode an die Freude“: Mokebia Enyuka, Lina Zimmermann, Otto Bartz, Nicklas Hergel, Eckart Rüther
Eine erste kleine Bilderlese anlässlich der Uraufführung des Stücks „Ludwig van“ trifft „Friedrich von“ - wird noch "upgedatet"
1. Teil (1805)
Schiller: Damian Braschczok
Beethoven: Gerald Liebenow
Aus Schiller-Werken:
Sapieha: Martin Grützner
Don Carlos: Thorben Peters
Marquis Posa: Jan-Martin Lellek
König Philipp II.: Michael Engels
Karl Moor: Nikolas Heurich
Gedichte:
Resignation: Helena Barop, Agnes Decker, Katrin Jeschenko
Würde der Frauen: Kornelia Köster, Anne Kurka, Sonja Körner, Mona Weber, Linda Wendemuth, Alex Kunze, Sven Romberg
Macht des Gesangs:
Helena Barop, Agnes Decker
Dramaturg: Dominik Söns
Publikum: Helena Barop, Katrin Jeschenko, Christoph Heiliger, Felix Stadler
- Pause -
2. Teil (1827)
Schiller: Felix Stadler
Beethoven: Dominik Söns
Dramaturgin/Texte: Katrin Jeschenko
Nänie: Helena Barop
Hyperions Schicksalslied: Agnes Decker
Egmont: Damian Braschczok
Eichendorff-Gedicht: Agnes Decker
E.T.A. Hoffmann: Martin Grützner
Felix Mendelssohn: Evghenii Ghittenstein
Goethe: Martin Grützner
Andreas Streicher: Christoph Heiliger
3. Teil (2005)
Schiller: Felix Stadler
Beethoven: Nikolas Heurich
Richard Wagner: Christoph Heiliger
Großkritiker: Gerald Liebenow
Edison: Martin Grützner
Musik
„Allegro con brio“ aus Klaviertrio op. 1 Nr. 3
Trio Verano (Lucas Brunnert, Toni Ming Geiger, Anna Ostendorf)
Rondo a capriccio “Die Wut über
den verlorenen Groschen“,
„Largo“ aus Sonate op. 10 Nr. 3
Evghenii Ghittenstein
Sonate op. 13 Nr. 8 “Pathetique”, 1. Satz
Christian Casleanu
1. Satz d. 5. Sinfonie (Klavierfassung)
Eike Block, Thanh Mai Nguyen
Chöre: “Ode an die Freude”, Fidelio
Kammerchor Oberpleis
Solistin: Irina Brochin

Leitung: Pavel Brochin
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Ein selbstbewusster Beethoven, sehr lebendig vorgetragen von
Gerald Liebenow und Schiller (Damian Braschczok), beide noch zu "Lebzeiten".
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Schiller - äußerst differenziert vorgestellt von Damian Braschczok, der die Zwiespältigkeit
der Künstlerseele präzise auf den Punkt brachte und auch auf Zwischenrufe des
"Publikums" keine Antwort schuldig blieb.
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Frauenpower - Beethoven bleibt skeptisch.
Würde der Frauen: Kornelia Köster, Anne Kurka, Sonja Körner,
Mona Weber, Linda Wendemuth.
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Schiller schon im Totenreich, trotzdem jung geblieben, cool gespielt von Felix Stadler.
Im Hintergrund Beethoven: Dominik Söns.
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Beethoven: Dominik Söns
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Vielleicht doch der echte Beethoven: Dominik Söns in vollendeter "Beethoven-Pose",
genialisch, energisch und misanthropisch zugleich.
Im Vordergrund Helena Barop im vollen Einsatz.
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Alex Kunze, Sven Romberg - Wladimir und Estragon der Nachwuchsbühne?
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Resignation (vorübergehend): Helena Barop, Agnes Decker, Katrin Jeschenko
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Trio Verano (Lucas Brunnert, Toni Ming Geiger, Anna Ostendorf) - erstaunlich perfekt.