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Blogistik

Goedart PalmVirtuelle Textbaustelle 

Sie befinden sich auf der "Virtuellen Textbaustelle" von Goedart Palm. Diese Website existiert seit 1998, gehört also bereits zum Traditionsbestand des WWW. 

Die hier versammelten Texte geben einen Einblick in meine Arbeit, allerdings sind wegen diverser Verlagsverträge mitunter nur Entwürfe oder erste Fassungen zu finden.  

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Aktuelles finden Sie hier >> 

Nietzsches Weg in Sils MariaVergebliches Heilwissen

Alexander Peers Nietzsche-Roman »Bis dass der Tod uns meidet«
und 
das unglückliche Bewusstsein der Philosophie 

Nietzsche-Romane haben Konjunktur. Friedrich Nietzsche war in seinen Schriften ein faszinierender Selbstvermarkter, so wenig vorderhand die spröde Vita des einsamen Wanderers und seiner Textschatten dazu herzugeben scheint, diesen Anspruch einzulösen. 

Allein der selbstgewisse Gestus des "Ecce homo" war nicht nur Pose eines Denkers, der um Anerkennung rang oder seine Erkrankung Text werden ließ, sondern eine existenzielle Selbstkonfiguration, die im Zentrum seiner Philosophie entstand... weiter hier >>

Alter Homo occidentalis – was nun?

Arno Bammés sozioepistemologische Reise um die Welt in knapp tausend Seiten.

Ob die Subspezies »Homo occidentalis« sub specie aeternitatis die kognitiv erfolgreichste Geschichte des »Homo sapiens« markiert, mag eine spätere Anthropologie entscheiden, so es noch eine geben sollte. Gegenwärtig präsentiert Arno Bammé mitseinem »Homo occidentalis« einen bei aller Länge konzisen Literaturbericht über eine gesellschaftlich initialisierte und geformte Epistemologie von der Antike bis zur Gegenwart. Bammé, Leiter des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung und Direktor des »Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society« in Graz, räumt freiwillig ein, dass es sich (nur) um einen Literaturbericht handelt. Die Gegenwart in höchsteigene Gedanken zu fassen, wäre ohnehin ein seltsames Unterfangen, wo inzwischen Schwarmintelligenzen erfolgreich ihr Eigenrecht einfordern und wissenschaftlicher Progress nur noch mit Mühe und wider das Wissen um Wissenskollektive von Einzelnen signiert werden kann... weiter hier >>

Eine Dekade des politischen Scheiterns

Am 20. März 2003 begann die Koalition der Willigen die "Operation Iraqi Freedom"

Goedart Palm 20.03.2013 – Telepolis

 

Schafft Olympia ab!

 

Goedart Palm 04.08.2012

Zur Selbstdemontage der Heuchelspiele

"Schneller, Höher, Stärker" (lateinisch: citius, altius, fortius) ist der industrielle Leitspruch für eine Leistungsgesellschaft, die ihr Maß verloren hat. Wer solche Sprüche klopft, zielt auf Benchmarking, Leistungssteigerung und permanente Unzufriedenheit mit dem je Erreichten. Die sozioökonomischen Resultate dieses Denkens erleben wir gegenwärtig. Nun ist der Spruch nicht vom irgendeinem Werkstor geklaut worden, sondern beschreibt das Ethos der olympischen Spiele der Neuzeit. Pierre de Coubertin, der glaubte, mit diesem Leitmotiv alle hehren Menschheitsziele verbinden zu können, sah übrigens in seiner mangelnden Anwendung die Ursache für Frankreichs Niederlage im Krieg 1870/71. Wäre der ein Schelm, der im Zeichen von Olympia Sport mit Krieg, mit Nationalismus, mit Leistungsterror und diversen Untugenden einer um ihr Maß gebrachten Gesellschaft assoziiert?

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Mensch+

Upgrade-Revolution für Homo sapiens

Verlag Heinz Heise 2012
130 Seiten
D 8,90 Euro / A 9,90 Euro / CHF 16,50

Hier: Der Mensch - ein biologisches Auslaufmodell?
Von der Anthropologie zu einer Technikphilosophie
Goedart Palm

 


 

Goedart Palm, Glück und Faulheit, S. 61 ff. in: 

18 Antworten auf die Frage nach dem Glück

Ein philosophischer Streifzug - hrsg. von Siegfried Reusch (Autoren: Rüdiger Safranski, Annemarie Pieper, Pascal Bruckner u.a.)

2011. Buch. 232 S. Paperback
S. Hirzel ISBN 978-3-7776-2143-2

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Zur Leere der neuen politischen Philosophie

In der grassierenden Politik- und Demokratieskepsis artikulieren sich Widerwillen und offene Ablehnung, die antik geprägten und tausendfach überformten, hochtönenden Formeln von Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie noch länger dem Gehalt realer gesellschaftlicher Prozesse zu unterlegen. Kann Politik überhaupt theoretisch mit fein ziselisierten Instituten erfasst werden, die auf dem Reißbrett des Philosophen more geometrico konzipiert werden? Könnte man nicht „Politik“ das allgemeinste Instrument nennen, das erst der Verwender für seine je spezifischen Zwecke formt, so wie es eine Theologie der Offenbarung gibt, der dann eine Theologie der Befreiung oder eine Theologie „von unten“ konfrontiert werden. Und doch soll nur ein Gott sämtliche Zuständigkeitsprobleme lösen. Aber bekanntlich kam es ja in irdischen Angelegenheiten noch schlimmer: „Das Private ist das Politische“. Ob Dieter Kunzelmann seine Orgasmusprobleme öffentlich aufdrängte oder Studentinnen in den 1970ern „Mein Bauch gehört mir“ skandierten, diese Politiken verlassen die aristotelischen Markierungen zwischen Heim und Marktplatz zugunsten der politischen Totalität aller Lebensverhältnisse. In der globalen Oikopolis kann kein Gegenstand noch länger reklamieren, nicht politisch zu sein, während klassische Politik als symbolschwaches Inszenierungstheater oder arkane Machtpolitik pervertiert. 

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Goedart Palm zur Monkey Wrench Gang >>

Goedart Palm zum "kommenden Aufstand" >>


Politische Soziologie - So verstehen wir endlich Niklas Luhmann

Schöne neue Bildungsrepublik - Aufstieg durch Bildung? Ein von einigen missverstandener Essay, der nicht für weniger oder mehr Bildung plädiert, sondern in die Ambivalenz dieser Kategorie, die politisch so wohlfeil eingesetzt wird, einführt. 

Es bleibt dabei: Es setzt einige Bildung voraus die Grenzen der Bildung zu erkennen. Wie gehen wir mit diesem Paradox um?

Schöne neue Arbeitswelt - Wie glücklich macht eigentlich Arbeit in einer Gesellschaft, deren Betriebssystem auf Konkurrenz, Siege und Niederlagen setzt?


Weitere aktuelle Essays:

Raffinessen der Reproduktion - einige Anmerkungen zur "Reproduktionstheorie" von Wolfgang Ulrich, ein Thema, das im Blick auf das Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit fortgeführt werden sollte. 

Walter Benjamin - Denker zwischen Saturn und Mickey Mouse


Die Banalität der Guten- Politik in den Zeiten von Pest und Cholera - Goedart Palm - 20.09.2009 für telepolis - "Liberal, konservativ und links" - "Es ist alles mit drin." Nicht erst seit Horst Schlämmers ungenießbarer Kombi-Packung ist Politik die Kunst des Unmöglichen. In der Inkarnation Schlämmers, also der politischen Fleischwerdung einer überdehnten Comedy-Idee in den Zeiten des schlechten Geschmacks, wird das "Unmögliche" aber zum Selbstverständnis der kaschierten Hilflosigkeit. Der Unterschied zwischen der Ernsthaftigkeit des Politischen, die von Max Weber noch hoch gehalten wurde, und dem menschelnden Rettungsklamauk dieser Tage ist dahin. Die Banalität wird zur Botschaft und in eben dem Maße, in dem die viel beschworenen Verhältnisse existenzieller werden, werden Diagnose und Therapie auch immer banaler. Hier geht es weiter >>


Fast respektive immer aktuell:  Hier geht es extern weiter>>

Heideggers 'Nubbelisierung' als exegetische Schwäche - Eine Entgegnung von Goedart Palm zu Emmanuel Fayes Versuch der Austreibung Martin Heideggers »Die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie« 
Die alte unübersichtliche Intro-Seite mit vielen Links befindet sich hier. Zahlreiche Rubriken erschließen sich über die Navigationsleisten. Aktuelles sollte hier aufgeführt werden. 

 Einen aktuelleren Essay zum Thema "Deutsche Romantik" finden Sie hier. Teil 2 des Essays 


Hinweise zum Autor >>

Solveig Palm - Ludwig van B. - Götterfunken

Festspielhaus Beethoven Bonn - Einige Überlegungen und Skizzen von Goedart Palm - Übersicht >>

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Copyright. Dr. Goedart Palm 1998 - Stand: 16. Mai 2014.